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Schon vor der Entdeckung der mittelozeanischen Rücken und dem Durchbruch
der Theorie der Plattentektonik war die Idee aufgetaucht, daß die
Kontinente in ihrer heutigen Form das Produkt von Prozessen sein
müssen, die im Laufe der geologischen Zeitalter zur Vereinigung
und erneuten Trennung der kontinentalen Massen geführt haben. Alfred
Wegener war es, der im Jahre 1910 die verschiedenen in diese Richtung
gehenden Ansätze zur Theorie der Kontinentalverschiebung zusammenfaßte.
Diese Theorie, die immer wieder modifiziert wurde, ermöglicht eine
recht detaillierte Rekonstruktion der Erdoberfläche und ihrer Entwicklung
bis etwa 200 Millionen Jahre zurück, als die Kontinente noch eine
einheitliche Landmasse bildeten. Dieser "Superkontinent" Pangäa
war von einem einzigen riesigen Ozean, Panthalassa genannt, umgeben;
entstanden war er vor rund 250 Millionen Jahre aus der Verschmelzung
der damaligen Großkontinente Gondwana und Laurasia.

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