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Liz
Taylor
Dame Elizabeth Rosemond Taylor, (* 27. Februar 1932 in Hampstead,
London; † 23. März 2011 in Los Angeles, Kalifornien),
war eine US-amerikanisch-britische Filmschauspielerin. Sie erlangte
Starruhm als Kinderdarstellerin und Leading Lady des marktführenden
Hollywood-Studios MGM, bei dem sie von 1942 bis 1958 unter Vertrag
war. Taylor wirkte in vielen der rentabelsten Filme der Zeit mit
und wurde als Charakterdarstellerin zweimal mit dem Oscar ausgezeichnet.
Durch ihre Auftritte in Filmen wie Die Katze auf dem heissen
Blechdach und Plötzlich im letzten Sommer ist ihr Name eng
mit der Popularisierung des dramatischen Werkes von Tennessee Williams
verknüpft.] Ihre Prominenz hat Elizabeth Taylor wiederholt
genutzt, um auf politische und gesellschaftliche Probleme aufmerksam
zu machen; die grösste Resonanz erzielte sie mit ihren
Fundraising-Aktivitäten für die AIDS-Aufklärung.
Im Mai 2000 wurde sie von der britischen Königin Elisabeth
II. in den Adelsstand erhoben.] Elizabeth Taylor starb am 23.
März 2011, nachdem sie im Februar 2011 wegen Herzbeschwerden
in eine Klinik in Los Angeles eingeliefert worden war.]
Elizabeth Rosemond Taylor wurde am 27. Februar 1932 im Londoner
Stadtteil Hampstead geboren. Sie war die Tochter des Kunsthändlers
Francis Lenn Taylor (1897–1968) und von Sara Viola Taylor,
geb. Warmbrodt (1895–1994), einer Schauspielerin, die bis
1927 unter ihrem Künstlernamen Sara Sothern auf verschiedenen
US-amerikanischen und Londoner Bühnen aufgetreten war. Da ihre
Eltern US-Staatsbürger waren, besass Taylor seit ihrer
Geburt sowohl die amerikanische als auch die britische Staatsangehörigkeit.
Ihr Bruder Howard Taylor (* 1929) hatte, obwohl er eigentlich Meereskundler
war, in den 1960er Jahren gelegentlich kleine Film- und Fernsehrollen.]
Die Familie gehörte der wohlhabenden oberen Mittelschicht an.
Von früher Kindheit an hatte Elizabeth Reitunterricht und nahm
Ballettstunden.] Von 1937 an besuchte sie die private Byron House
School in Highgate.]
Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges verliess die Familie
das von deutschen Luftangriffen bedrohte London und übersiedelte
nach Kalifornien: zunächst nach Pasadena, dann Pacific Palisades
und schliesslich Beverly Hills, wo Francis Taylor in der Filmszene
Kunden für seinen Kunsthandel zu finden hoffte.] Elizabeth
Taylor besuchte dort die Hawthorne Elementary School, nahm weiterhin
Reit- und Ballett-, und zusätzlich Gesangsunterricht.] Wirklich
gut getanzt oder gesungen hat sie jedoch nie; im Film ist sie darum
kaum entsprechend eingesetzt worden.
Die Taylors kamen nach Kalifornien in einer Zeit, in der man sich
dort für niedliche Kinderstars wie Freddie Bartholomew und
Shirley Temple begeisterte. Nach vergeblichen Anläufen,
einflussreiche Hollywood-Persönlichkeiten wie Hedda Hopper
oder Louis B. Mayer auf die Tochter aufmerksam zu machen, die sie
mit der ebenfalls dunkelhaarigen Vivien Leigh verglich, konnte die
Mutter schliesslich den Universal-Chairman John Cheever Cowdin
bewegen, Taylor in einer kleinen Filmrolle einzusetzen. So wirkte
die Neunjährige im Spätsommer 1941 einige Tage lang bei
den Dreharbeiten für eine kurze Filmkomödie mit, die 1942
unter dem Titel There’s One Born Every Minute in die Kinos
kam. Der Film hatte keinen Erfolg und Taylors Vertrag wurde nicht
verlängert.
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