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Martin Luther King
Martin Luther King, Jr. (* 15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia;
† 4. April 1968 in Memphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer
Baptistenpastor und Bürgerrechtler. Er zählt in der weltweiten
Öffentlichkeit zu den bedeutendsten Vertretern des Kampfes
gegen soziale Unterdrückung und Rassismus. In den Vereinigten
Staaten war er zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahren
der bekannteste Sprecher der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung
(Civil Rights Movement). In dieser Bewegung propagierte er den Zivilen
Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der „Racial
Segregation“ (Rassentrennung) in den Südstaaten der USA,
und nahm selbst an entsprechenden Aktionen teil. Wesentlich durch
Kings Einsatz und Wirkkraft war das Civil Rights Movement zu einer
Massenbewegung geworden, und erwirkte letztlich die gesetzliche
Aufhebung der Rassentrennung und die Durchsetzung des uneingeschränkten
Wahlrechts für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten.
Kings Engagement für soziale Gerechtigkeit führte dazu,
dass ihm 1964 der Friedensnobelpreis zuerkannt wurde.
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