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Interpretationen

Eine Interpretation hilft uns zum Verständnis eines Textes zu kommen. Lateinisch bedeutet interpretatio Auslegung, Übersetzung oder Erklärung.

Wie gliedern wir eine Interpretation?

1. Text in anderen Worten wiedergeben.
2. Welche Worte verstehen wir nicht? Welche Worte sind speziell?
3. Welche Form hat das Textgebilde? Strophen? Reim? Klang?
4. Was will uns der Autor sagen?
5. Aus welcher Situation heraus hat der Autor geschrieben?

Wikipedia gibt folgendes Schema an:

1. Einleitung: Der Inhalt, Autor des Textes, das Erscheinungsjahr und die Wirkungsabsichten des Textes werden in einem einzigen Satz, manchmal auch zweien, wiedergegeben.
2. Inhaltsangabe: Der Inhalt des Textes wird verkürzt wiedergegeben. Dabei wird weniger auf Details geachtet; wichtiger ist der Verlauf der Erzählung, die wichtigsten Charaktere und die wesentlichen Ereignisse.
3. Interpretationshypothese: Sie soll das eigene Textverständnis erklären und kurz skizzieren, welches Ziel die Interpretation hat.
4. Formale Analyse: Der Text wird vor allem auf Besonderheiten der Wortwahl, Formen des Satzbaus und der Satzverknüpfungen und auf sprachliche Bilder hin analysiert.
5. Interpretation: Der Text wird entsprechend der Interpretationshypothese gedeutet. Wichtig sind dabei Zitate entscheidender Textstellen, die die Hypothese belegen. Auch auf sprachliche Stilmittel kann hingewiesen werden.
6. Schluss: Der Schluss besteht meist aus einer zusammenfassenden Bewertung der eigenen Hypothese, um sie nochmals zu bekräftigen.

Gedichte und Texte mit Interpretationen

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